Nachrichten aus der Wirtschaftspsychologie 27. Juli 2011 Zwischen bewusster Gesundheitsvorsorge und Verweigerung Fünf Präventionstypen identifizierte Peter Enste, wissenschaftlicher Mitarbeiter im IAT-Forschungsschwerpunkt Gesundheitswirtschaft und Lebensqualität: den „Bewussten“ (34 Prozent), den „Ausgeglichenen“ (6 Prozent), den „Allrounder“ (10 Prozent), den „Passiven“ (11 Prozent) und den „Aktiven“ (39 Prozent). Fast 40 Prozent der Frauen lassen sich dem „Bewussten“-Typus zuordnen, der sich gern bewegt und gesund lebt, bei den Männern sind es 26,4 Prozent. Auffallend ist der Zusammenhang mit dem monatlichen Haushaltseinkommen. Während in der Klasse unter 1 500 Euro nur 27 Prozent zu den „Bewussten“ zählen, sind es bei den höheren Einkommen ab 4 000 Euro fast 40 Prozent. Der „Passive“ ist in der unteren Einkommensklasse deutlich häufiger vertreten als in den anderen Einkommensklassen. Die Verantwortlichkeit für Prävention und Gesundheitsvorsorge sehen fast drei Viertel der Befragten bei sich selbst, 40 Prozent halten auch die Krankenkassen und die Hausärzte (35,8 Prozent) für zuständig. Die Gegebenheiten im Beruf werden bislang kaum als verantwortlich eingeschätzt. Experte Enste sieht hier noch Potential, um Maßnahmen der Gesundheitsförderung weiterzuentwickeln. Wirtschaftspsychologie-aktuell.de Weiterführende Informationen: Zwischen Ausgewogenheit und Verweigerung: Präventionsverhalten im mittleren Lebensalter (PDF) Zur Ausgabe "Wettbewerb um Talente" Zum Schnupper-Abo der Wirtschaftspsychologie aktuell |
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