Wirtschaftspsychologie aktuell - Zeitschrift für Personal und Management
Nachrichten aus der Wirtschaftspsychologie

9. September 2010

Bahn macht fragil

Beruflich zu pendeln liegt für viele auf der Hand, wenn sie weit ab vom Wohnort einen neuen Arbeitsplatz gefunden haben. Dabei unterschätzen sie das gesundheitliche Risiko, das mit dem Pendeln einhergeht, wie Nadine Bös in ihrem FAZ-Beitrag „ICE statt Umzugswagen“ feststellt: Schlafmangel, Magenbeschwerden, Rückenschmerzen, Übergewicht, psychische Probleme, häufige Infektionskrankheiten.

Wenn Fernpendler täglich über 2 Stunden im Zug sitzen, strapazieren sie ihren Rücken und erkälten sich leichter in zugigen Abteils. Hinzu kommen Stressgedanken: „Jetzt schaffe ich es wieder nicht pünktlich.“, „Meine Kinder sehe ich heute Abend wieder nicht vor dem Schlafengehen.“ Das setzt die mobilen Angestellten unter Druck.

Lösungen könnten sein:

  1. in Gesundheitskursen Dehnübungen für die Zugfahrt lernen
  2. vier Tage in der Woche länger arbeiten, dafür am fünften gar nicht
  3. Telearbeit zu Hause
  4. oder eben ein Umzug an den Ort der Arbeitsstelle

Wirtschaftspsychologie-aktuell.de

Weiterführende Informationen:

Nadine Bös (2010). ICE statt Umzugswagen. Frankfurter Allgemeine Zeitung.

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