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aus der Wirtschaftspsychologie 3. September 2010 Diskriminierung schadet auch dem DiskriminierendenAnonyme Lebensläufe sind auch für Arbeitgeber vorteilhaft, behauptet Markus Vodosek, Professor für Strategisches Management und Führung an der German Graduate School of Management and Law (GGS) in Heilbronn. Gerade vor dem Hintergrund des akuten Fachkräftemangels in Deutschland sollten Firmen jede Möglichkeit nutzen, um sich qualifizierte Bewerbergruppen zu erschließen. Dabei fallen Arbeitgeber, Manager und Personalchefs häufig einem fundamentalen sozialpsychologischen Phänomen zum Opfer. Wie zahlreiche Studien belegen, schätzen wir Personen, die sich aufgrund von Merkmalen wie Hautfarbe, Dialekt, Alter oder Geschlecht von uns unterscheiden, oft als minderwertiger und undifferenzierter ein. Im Vergleich dazu bevorzugen wir Menschen, die derartige Merkmale mit uns teilen. Je mehr Hinweise auf diese Merkmale aus einer Bewerbung eliminiert werden, desto weniger können sie auf die Entscheidungsfindung in einem Einstellungsverfahren Einfluss nehmen. Eine Personalentscheidung sollte sich - allein schon aus wirtschaftlichen Gründen - nur darauf konzentrierten, inwieweit ein Bewerber über das Wissen, die Fähigkeiten und Fertigkeiten verfügt, die eine Stelle erfordert. Wirtschaftspsychologie-aktuell.de Weiterführende Informationen: Zur Ausgabe "Talentmanagement" Zur Ausgabe "Herausforderung Stress" Zum Schnupper-Abo der Wirtschaftspsychologie aktuell |
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