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aus der Wirtschaftspsychologie 31. August 2010 Negatives Feedback würgt Leistung ab Kennen Sie das: Sie haben alles gegeben, vom Chef aber schließlich nur Kritik geerntet? Verständlich, dass man nach diesen Chefallüren nicht besonders motiviert ist. Gerade haben Anna Cianci und Kollegen im Journal of Applied Psychology ein Experiment zu den Auswirkungen von negativem Feedback vorgestellt. Studenten mussten anderthalb Seiten Text lesen und danach Fragen zum Text beantworten. Bei einer Gruppe von ihnen war die Aufgabe als Lernziel formuliert („Das Ziel ist es zu lernen, wie man an diese Aufgabe am besten herangeht.“), bei der anderen als Leistungsziel („Das Ziel ist es, die höchstmögliche Punktzahl zu erreichen.“). Danach bekamen sie falsches negatives Feedback: „Durchschnittlich erzielen Studenten bei dieser Aufgabe einen Gesamtwert von 95%. Ihrer liegt bei nur 60%.“ Nach dem Feedback versuchten die Teilnehmer, eine zweite ähnliche Textaufgabe zu lösen. Das Ergebnis:
Negatives Feedback wirkt also leistungsmindernd, vor allem, wenn es im Leistungskontext gegeben wird. Und gewissenhafte Personen sind dabei besonders anfällig. Die Autoren geben daher Tipps, was Führungskräfte beim Feedbackgeben beachten sollten:
Wirtschaftspsychologie-aktuell.de Weiterführende Informationen: Cianci, Anna M., Klein, Howard J. & Seijts, Gerard H. (2010). The effect of negative feedback on tension and subsequent performance: The main and interactive effects of goal content and conscientiousness (Abstract). Journal of Applied Psychology, 95, 618-630. Zur Ausgabe "Herausforderung Stress" Zum Schnupper-Abo der Wirtschaftspsychologie aktuell |
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