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aus der Wirtschaftspsychologie 12. August 2010 HR-Trendstudie 2010: Werbung um TalenteDie besten Köpfe für die Schlüsselpositionen im Unternehmen zu gewinnen, steht bei Personalleitern ganz oben auf der Agenda: Drei Viertel der Personalentscheider in Deutschland, Österreich und der Schweiz räumen dem Thema aktuell und in den kommenden Jahren mittlere bis hohe Priorität ein. 77 Prozent der Befragten sehen die Besetzung von erfolgskritischen Positionen als wichtige Herausforderung in der Zukunft. Dies sind Ergebnisse der HR-Trendstudie 2010 der Managementberatung Kienbaum, die 194 Personalverantwortliche zu Trends und Entwicklungen in HR- und Employer-PR befragt hat. 71 Prozent der Studienteilnehmer weisen dem Employer Branding mittlere oder hohe Priorität zu. Zwei Drittel setzen verstärkt auf professionelles Talentmanagement, um die Potenzialträger im Unternehmen zu erkennen und zu entwickeln. Genauso viele sehen dieses Thema auch künftig als zentrale Herausforderung. Die HR-Bereiche konzentrieren sich derzeit auch auf die Verbesserung der Führungsqualität; in 72 Prozent der Personalabteilungen spielt dieses Thema aktuell eine mittlere bis wichtige Rolle. Außerdem stellen sich die Personalentscheider mehrheitlich ein gutes Zeugnis für ihr Krisenmanagement aus: 17 Prozent bewerten den Beitrag des HR-Bereichs zur Krisenbewältigung als sehr gut und 53 Prozent als gut. Deshalb glauben 42 Prozent der Studienteilnehmer, dass der Stellenwert ihrer Abteilung im Vergleich zur Zeit vor der Krise gestiegen ist. 52 Prozent schätzen ihn als gleich bleibend ein. Trotzdem sagen 46 Prozent der Befragten, dass der HR-Bereich aus ihrer Sicht nur einen mittleren Stellenwert in ihrem Unternehmen einnimmt; 44 Prozent schätzen ihn als hoch ein. Wirtschaftspsychologie-aktuell.de Weiterführende Informationen: Kienbaum Communications (Hrsg.). (2010). HR 2010: Strategische Pole Position. Ergebnisse der HR-Trendstudie. Trends und Entwicklungen in HR und Employer PR (PDF). Gummerbach. Zur Ausgabe "Herausforderung Stress" Zum Schnupper-Abo der Wirtschaftspsychologie aktuell |
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