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aus der Wirtschaftspsychologie 16. Juli 2010 Einkommen sagt Lebenszufriedenheit voraus – aber nur teilweiseEd Diener, Glücksforscher an der University of Illinois, und Kollegen haben die Beziehungen zwischen Einkommen und Lebenszufriedenheit untersucht. Als Maße für Lebenszufriedenheit dienten: 1) eine eher rationale Bewertung des Lebens („Ich führe das bestmögliche Leben.“) und 2) aktuelle positive/negative Gefühle. Sie konnten dabei auf die repräsentative Stichprobe der Gallup-Studie zugreifen mit über 136.000 Personen weltweit. Ergebnis: Mehr Geld in der Tasche (monetärer Erfolg) geht mit einer besseren Bewertung des Lebens einher, aber nicht unbedingt mit positiven Gefühlen. Diese – Wohlfühlen, Glück, Freude – sind umso wahrscheinlicher, je besser man mit der eigenen Familie klarkommt und gute Freunde hat (sozialer Erfolg). Erklärung: Geld führt dazu, dass man bekommt, was man will. Aber nicht unbedingt dazu, dass man auch mag, was man bekommen hat. Dafür ist der Austausch mit anderen notwendig. Die umgekehrte Wirkrichtung ist ebenso denkbar. Wirtschaftspsychologie-aktuell.de Weiterführende Informationen: Diener, Ed; Ng, Weiting; Harter, James; Arora, Raksha (2010). Wealth and happiness across the world: Material prosperity predicts life evaluation, whereas psychosocial prosperity predicts positive feeling (Abstract). Journal of Personality and Social Psychology, 99(1), 52-61. Zum Schnupper-Abo der Wirtschaftspsychologie aktuell Zum Archiv |
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