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aus der Wirtschaftspsychologie 9. Juli 2010 Bei der Arbeit Flow erlebenFlow ist ein Bewusstseinszustand, bei dem man ganz in seiner Tätigkeit aufgeht und nahezu alles um sich herum vergisst. Dieser Zustand hat drei Eigenschaften:
Kann man so etwas bei der Arbeit erleben? Wenn ja, bei welchen Tätigkeiten kann man am ehesten mit Flowgefühlen rechnen? Dieser Frage gingen jetzt Karina Nielsen und Bryan Cleal vom National Reserach Center for the Working Environment in Kopenhagen nach. Sie gaben 58 Führungskräften einer Hilfsorganisation und einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft kleine Taschencomputer mit an die Arbeit. Diese piepten mehrere Male am Tag und forderten die Manager damit auf, anzugeben wie viel Flow sie gerade empfanden. Von den vier Tätigkeiten des Problemlösekreises – Brainstorming, Planen, Umsetzen, Bewerten – hatten bis auf Brainstorming alle Flowpotenzial. Wenn die Manager planten, etwas in Auftrag gaben oder ihr bisheriges Tun bewerteten, fühlten sie sich gut und waren voll bei der Sache. Nach neuen Ideen zu suchen war allerdings anstrengender. Hier fühlten sich die Führungskräfte offensichtlich etwas überfordert. Tätigkeitsmerkmale der Stelle – kognitive Anforderungen, Einfluss, Rollenklarheit – hatten übrigens keine Auswirkung auf das Flowempfinden. Wirtschaftspsychologie-aktuell.de Weiterführende Informationen: Nielsen, Karina & Cleal, Bryan (2010). Predicting flow at work: Investigating the activities and job characteristics that predict flow states at work (Abstract). Journal of Occupational Health Psychology, Vol 15(2), 180-190. Mehr zu kritischen und optimalen Arbeitsanforderungen in der Ausgabe "Herausforderung Stress" Lernen von Mihaly Csikszentmihalyi: Flow am Arbeitsplatz Zum Schnupper-Abo der Wirtschaftspsychologie aktuell Zum Archiv |
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