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aus der Wirtschaftspsychologie 18. Februar 2010 Schlafkiller StressFast jeder zweite Erwerbstätige in Deutschland leidet unter Schlafproblemen. Das entspricht rund 20 Millionen Menschen. 14 Prozent leiden dabei unter mittelschweren Schlafstörungen. Besonders belastet sind knapp zehn Prozent. Sie schlafen mehr als dreimal pro Woche schlecht und quälen sich fast jeden Tag stark übermüdet durch ihren Arbeitstag. Stress und BelastungenSchlafkiller Nummer 1 sind dabei Stress und Belastungen. Dazu gehören auch Konflikte im Job, die sich angesichts der Wirtschaftkrise verstärkt haben, so die Experten. Jeder Vierte grübelt nachts über Ängste und Sorgen. Schichtarbeit und Jobs nach 20 Uhr plagen jeden Fünften bei der Nachtruhe. Ein- und DurchschlafstörungenWie die Analysen der Krankmeldungen zeigen, ist die Erkrankungshäufigkeit aufgrund von Ein- und Durchschlafstörungen zwischen 2005 und 2009 um 61 Prozent gestiegen. Dennoch spielen Schlafstörungen bei den Krankmeldungen nur eine untergeordnete Rolle. Lediglich zwei bis drei von 100 Beschäftigten ließen sich deshalb krankschreiben. KrankheitstageDie meisten Krankheitstage (21 Prozent) werden durch Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems verursacht, gefolgt Erkrankungen des Atmungssystems (19 Prozent) und Verletzungen (14 Prozent). An vierter Stelle stehen die psychischen Erkrankungen (11 Prozent). Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK) (Hrsg.). (2010). Gesundheitsreport 2010.
Analyse der Arbeitsunfähigkeitsdaten. Wirtschaftspsychologie-aktuell.de Mehr zu psychischen Belastungen am Arbeitsplatz in der Ausgabe "Gesundheit". Testen Sie hier die Wirtschaftspsychologie aktuell im praktischen Schnupper-Abo. Melden Sie sich hier für den Newsletter der Wirtschaftspsychologie aktuell an. Zum Archiv |
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