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Lernen von Dr. Annette Icks

„Arbeit 4.0“ – Anpassungsbedarf unter Unternehmensberatern

9. Juni 2017

Lesen Sie hier zwei Ausgaben.Das Thema „Arbeit 4.0“ spielt in der Beratungspraxis aktuell noch eine eher untergeordnete Rolle. Allerdings ist zu erwarten, dass es an Bedeutung gewinnen wird. Dies zeigt eine Befragung, die im Rahmen des Forschungsprojekts des Instituts für Mittelstandsforschung (IFM) „Prävention 4.0“ stattfand.

Bedeutung von „Arbeit 4.0“ wird bei kleineren Unternehmen geringer eingeschätzt

Die Befragung zeigt, dass Berater die Bedeutung des Themas „Arbeit 4.0“ für ihre Auftraggeber umso geringer einschätzen, je kleiner das Unternehmen ist, für das sie tätig sind. Gut die Hälfte der Berater erwartet, dass psychische Probleme (43,4 %) und kognitive Belastungen wie das Ausführen von zeitgleichen Tätigkeiten (52,1 %) zunehmen, körperlichen Belastungen dagegen weiter sinken werden. Jeder zweite Befragte sieht in der Arbeit 4.0 neue Potenziale und Ressourcen zur Förderung der Leistungsfähigkeit. Führungsaufgaben – so die Prognose der Befragten – werden sich im Zuge von Arbeit 4.0 und Prävention 4.0 verändern. Die Konsequenz daraus muss in einer Anpassung der Beratungsangebote bestehen.

Handlungsfelder für präventive Arbeitsgestaltung erarbeiten

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Im Rahmen des wissenschaftlichen Verbundprojektes „Prävention 4.0“, an dem auch Wissenschaftler des IfM Bonn unter Leitung von Dr. Annette Icks mitarbeiten, waren 845 Berater befragt worden. Sie gehören Handwerkskammern, Fachverbänden, dem Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft und dem Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit  an. Das Forschungsprojekt „Prävention 4.0“ hat zum Ziel, Handlungsfelder für eine präventive Arbeitsgestaltung in der digitalen Arbeitswelt 4.0 zu identifizieren und auf dieser Basis einen praxisorientierten Leitfaden für mittelständische Unternehmen und Berater zu erarbeiten. Das Verbundprojekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

© Wirtschaftspsychologie aktuell, 2017. Alle Rechte vorbehalten.

Weiterführende Informationen:

Die ausführlichen Befragungsergebnisse finden sich auf der Projekthomepage http://www.praevention40.de/.

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