Wirtschaftspsychologie aktuell – Zeitschrift für Personal und Management
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Die Psyche des Chefs Die Psyche des Chefs

Zum Editorial

Welche Rolle spielt der Charakter? Braucht man bestimmte Persönlichkeitsmerkmale, um als Führungskraft erfolgreich zu sein – etwa sogar Narzissmus, Machiavellismus und Psychopathie? Um die ideale Chef-Persönlichkeit ranken sich viele Mythen, die den Erkenntnissen der empirischen Forschung oft nicht standhalten. Unstrittig ist, dass Manager immer schneller auf Trends reagieren müssen. Gefragt sind keine Bremser und Bedenkenträger, sondern inspirierende und geistig agile Innovatoren. Das hat Konsequenzen für die Personalauswahl. Vorgesetzte sollten auch mit ihren Emotionen umgehen können. Wer seinen Ärger über Mitarbeiter deutlich ausdrückt, sollte wissen, welche Folgen das haben kann. Auch beim Umgang mit wütenden Mitarbeitern ist Fingerspitzengefühl gefragt. Denn die Wut kann manchmal auch helfen, Missstände aufzudecken.


Schwerpunkt: Die Psyche des Chefs

Mythos Führungspersönlichkeit – hängt Erfolg mit dem Charakter zusammen?

Wenn es um die Frage geht, wodurch sich eine gute Führungskraft auszeichnet, halten viele die „Persönlichkeit“ für entscheidend. Doch was ist dran an dieser These? Was sagt die Forschung?
Professor Uwe Peter Kanning, Diplom-Psychologe, Professor für Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Osnabrück
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Die Dunkle Triade der Persönlichkeit – Hype oder Licht aus der Dunkelheit?

Die Begriffe sind schillernd. Doch welche Rolle spielen Narzissmus, Machiavellismus und Psychopathie wirklich für den beruflichen Erfolg?
Dominik Schwarzinger, Dipl. oec., Projektleiter HR Diagnostics und Doktorand an der Universit.t Hohenheim
Andreas Frintrup, Dipl. oec., CEO HR Diagnostics

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Managen von Wandel: Welche Persönlichkeitsmerkmale Führungskräfte künftig brauchen

Management von Wandel und Veränderung ist heute die wichtigste Aufgabe von Führungskräften. Unternehmen müssen nicht nur Geschäftsmodelle und Produkte auf den Prüfstand stellen, sondern auch die Auswahl und den Aufbau ihrer Führungskräfte.
Mathias Kesting, Diplom-Psychologe, Senior Partner bei Korn Ferry und Spezialist für Leadership- und Talent-Beratung
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Hochstapler-Phänomen: Mitarbeiter mit Selbstzweifeln gesucht

Wenn erfolgreiche Führungskräfte an ihrer Kompetenz zweifeln, wirkt sich das auf ihr Führungsverhalten und den Karriereerfolg ihrer Mitarbeiter aus.
Professorin Dr. Myriam Bechtoldt, Diplom-Psychologin, Professorin für Organizational Behavior an der Frankfurt School of Finance & Management
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Emotional kompetent führen: Nachfolgerinnen im Spagat zwischen Familie und Firma

Ein Vignetten-Leitfaden soll Unternehmerinnen in emotional schwierigen Situationen unterstützen. Das Trainingstool lässt sich gut in der Beratungspraxis einsetzen.
Dr. Helga Breuninger, Volkswirtin und Psychologin, Promotion in Psychologie, Begründerin der integrativen Lerntherapie, geschäftsführende Gesellschafterin der Breuninger Stiftung und Helga Breuninger Consulting
Professorin Almuth Sellschopp, Dr. phil. Dr. med habil. und Diplom- Psychologin, Promotion in Soziologie, Habilitation in Medizin, Psychoanalytikerin, Schwerpunkt psychoanalytische Weiterbildung, Kuratorin der Breuninger Stiftung

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Scherze im Arbeitsalltag: Wann Humor zum sinnvollen Führungsinstrument wird

Wie passt Humor zur Mitarbeiterführung? Oder schadet er eher? Und kann man ein humorvolles Verhalten überhaupt lernen? Ein Überblick über die wissenschaftlichen Erkenntnisse.
Dr. Alexander Pundt, Psychologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter (Postdoc) an der Professur für Arbeits- und Organisationspsychologie der Universität Mannheim
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Ärger bei Führungskräften – Freund oder Feind?

Wenn Führungskräfte sich ärgern, ist oft das Verhalten von Mitarbeitern der Auslöser dafür. Zeigen sie ihren Unmut offen, korrigieren die Mitarbeiter meist ihr Verhalten und reagieren mit erhöhten Anstrengungen. Der Ausdruck von Ärger kann aber auch der Auslöser für negative Verhaltensweisen der Mitarbeiter sein.
Tanja Schwarzmüller, Diplom-Psychologin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Strategie und Organisation der Technischen Universität München
Dr. rer. pol. Prisca Brosi, Diplom-Wirtschaftsingenieurin, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Postdoc am Lehrstuhl für Strategie und Organisation der Technischen Universität München
Prof. Dr. rer. pol. Isabell M. Welpe, Diplom-Kauffrau, Master of Science in European Studies, Inhaberin des Lehrstuhls für Strategie und Organisation der Technischen Universität München

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Ein bisschen Wut tut gut – warum Manager moralisch motivierte Wut ernst nehmen sollten

Der Umgang mit Emotionen von Mitarbeitern stellt Führungskräfte regelmäßig vor Herausforderungen. Speziell im Umgang mit Wut ist Fingerspitzengefühl gefragt. Denn eine bestimmte Art der Wut kann sogar helfen, Missstände aufzudecken und zu beheben.
Prof. Dr. Dirk Lindebaum, Ph. D. in Organisationaler Psychologie, Professor in Management an der Cardiff Business School, Großbritannien
Dr. Deanna Geddes, Ph. D. in Communication, Associate Professor in Human Resource Management an der Temple University in Philadelphia, USA
Birga Barthel, Master of Science in Human Resource Management, Doktorandin an der University of Liverpool Management School, Großbritannien

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Forum

Persönlichkeit sagt Leistung voraus: Empirische Befunde und praktische Implikationen

Die Lernorientierung von Studierenden hat großen Einfluss auf ihre späteren Studiennoten. Eine Kombination aus Selbst- und Fremdbeurteilungen ist dabei am aussagekräftigsten. Das ist auch für die psychologische Personalauswahl wichtig.
Mareike Kholin, Psychologin (M.Sc.), wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung für Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie am Institut für Psychologie der Universität Bonn
Professor Dr. phil. habil. Gerhard Blickle, Diplom-Psychologe, Leiter der Abteilung für Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie am Institut für Psychologie der Universität Bonn
Korrigenda. In der gedruckten Ausgabe dieses Beitrags – Mareike Kholin & Gerhard Blickle (2016). Persönlichkeit sagt Leistung voraus: Empirische Befunde und praktische Implikationen. Wirtschaftspsychologie aktuell, 23 (1), 9-12. – haben die Autoren leider vergessen, unter „weiterführender Literatur“ die Forschungsarbeit zu zitieren, auf der der Beitrag beruht: Mareike Kholin, James A. Meurs, Gerhard Blickle, Andreas Wihler, Christian Ewen & Tassilo D. Momm (2016). Refining the Openness–Performance Relationship: Construct Specificity, Contextualization, Social Skill, and the Combination of Trait Self- and Other-Ratings [Abstract]. Journal of Personality Assessment, 98 (3), 277-288. Die Autoren machen hiermit darauf aufmerksam.

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Führen in reduzierter Arbeitszeit: Chancen und Risiken für die Personalarbeit der Zukunft

Ein Team leiten und nicht in Vollzeit arbeiten? Das halten viele noch für unvereinbar. Doch mit Blick auf sich verändernde Rahmenbedingungen und Bedürfnisse am Arbeitsmarkt erfährt Führung in reduzierter Arbeitszeit immer mehr Beachtung in Unternehmen und Organisationen.
Dr. Thomas Moldzio, Diplom-Psychologe, Geschäftsführer Moldzio & Partner – Institut für Personalauswahl in Tremsbüttel bei Hamburg
Professor Thomas Ellwart, Diplom-Psychologe, Professor für Wirtschaftspsychologie an der Universität Trier
Annabelle Hofer, B. Sc. in Psychologie, Studierende im Master-Studiengang Psychologie an der Universität Trier

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Individuelle Besonderheiten erfassen und die Mitarbeiter richtig motivieren

Bisherige Inventare zur Erfassung der Arbeitsmotivation erheben hauptsächlich ihre Ausprägung, nicht jedoch deren Quellen. In der Folge können zwar Maßnahmen auf Organisationsebene abgeleitet werden, individuelle Besonderheiten bleiben jedoch außen vor. Ein neues Instrument schafft Abhilfe.
Jana Kampe, Master of Science in Psychologie, Doktorandin an der Friedrich-Schiller- Universität Jena am Lehrstuhl für Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie
Tobias Bothe-Hutschenreuter, Doktor der Naturwissenschaften, Diplom-Psychologe, Principal, Kienbaum Management Consultants
Henrik Hopp, Doktor der Naturwissenschaften, Diplom-Psychologe, Global Development Expert bei Merck

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