Wirtschaftspsychologie aktuell – Zeitschrift für Personal und Management
Neues eDossier: Stress bewältigen
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Umgang mit UmbrüchenUmgang mit Umbrüchen

Zum Editorial

Veränderungen gehören heute zum Arbeitsalltag. Dennoch tun sich die meisten damit schwer, und die Dynamik von Umbrüchen wird oft unterschätzt. Das gilt auch für den Wechsel in der Führungsetage. Der Übergang vom alten zum neuen Chef ist ein höchst symbolischer und kultureller Prozess, der gut geplant und gestaltet werden sollte. Ob freiwillig oder erzwungen – ein Jobwechsel ist stets mit erheblichen Risiken verbunden und erfordert spezifisches Know-how. Manchmal verändern auch Ereignisse außerhalb des Arbeitsplatzes wie die Kinderbetreuung oder Pflege von Angehörigen die Situation von Berufstätigen und führen zu Überlastung oder sogar zur Kündigung. Arbeitgeber tun daher auch im eigenen Interesse gut daran, für eine familienbewusste Unternehmenskultur und passende Unterstützungsangebote zu sorgen.


Schwerpunkt: Umgang mit Umbrüchen

Der flexible Mensch: Umbrüche als Normalfall

Wer in der heutigen Arbeitswelt erfolgreich bleiben will, muss Umbrüche leicht verdauen können. Die Wandlungsfähigkeit wird zur Tugend.
Professor Dr. Eric Lippmann, Promotion in Psychologie, Lic. phil. in Psychologie, Leiter Zentrum „Leadership, Coaching & Change Management“ am IAP Institut für Angewandte Psychologie der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Zürich
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Eine explosive Mischung – wenn Narzissten in unsicheren Zeiten an die Macht kommen

In Zeiten von Krisen und gesellschaftlichen Umwälzungen wird oft der Ruf nach autoritärer Führung laut. Vor allem Menschen mit geringem Selbstwert suchen den Schutz einer starken Führungsperson. Gleichzeitig nutzen Narzissten die Chance, Führungspositionen zu übernehmen. Das Zusammenspiel von freiwilligem Verzicht auf Selbstbestimmung und narzisstischem Machtstreben kann fatale Folgen haben.
Dr. Christiane Schöl, Diplom-Psychologin, Habilitandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Sozialpsychologie der Universität Mannheim
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Mitarbeiter verändern: Kontext ist der Schlüssel

Führungskräfte, die das Verhalten ihrer Mitarbeiter verändern wollen, müssen sich vor allem um das Umfeld kümmern. Dazu gehören auch Faktoren, die innerhalb der Person eines Mitarbeiters liegen, wie Selbstvertrauen und Willensstärke.
Professor Dr. Shlomo Ben-Hur, Promotion in Psychologie, Master in Organisationspsychologie, Professor für Leadership & Organizational Behavior am IMD, Lausanne
Nik Kinley, M. Sc. in systemischer Psychotherapie, Direktor und Head of Talent Strategy des Beratungsunternehmens YSC, London
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Unterschätzte Dynamik: Wie ein Führungswechsel gut gelingt

Ein Wechsel in der Führungsetage ist ein entscheidender Moment für eine Organisation. Trotzdem herrscht weitgehende Unkenntnis über die damit verbundene Dynamik, und es gibt bisher nur wenig einschlägige Forschungsergebnisse.
Andrew Day, Chartered Psychologist, Master und Promotion in Organisationspsychologie, Leiter der Abteilung für Organisationsentwicklung und Change an der Ashridge Business School, Berkhamstad, Experte für Organisationsentwicklung und Coach
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Familienbewusste Personalpolitik: Damit aus Umbrüchen keine Abbrüche werden

Zeiten, in denen Kinder betreut oder Angehörige gepflegt werden, stellen bedeutende Umbrüche in der Erwerbsbiografie dar. Arbeitgeber können Mitarbeiter in diesen Phasen besser gewinnen und binden, wenn sie eine familienbewusste Unternehmenskultur mit konkreten Unterstützungsangeboten aufbauen.
Gerald A. Maier, Diplom-Psychologe, verantwortlich für Begutachtung und Zertifizierung, berufundfamilie gGmbH, Frankfurt
Lucie Perrot, M. A. in Pädagogik, Expertin für „Beruf und Pflege“, verantwortlich für strategische Kooperationen, berufundfamilie gGmbH, Frankfurt

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Karrieren im Wandel – empirische Befunde

Die hohe Dynamik wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Veränderungen macht auch vor Karrieren nicht halt. Doch sind die Veränderungen wirklich so gravierend wie häufig befürchtet? Ein Blick auf empirische Daten zeigt Erstaunliches.
Dr. Markus Latzke, Promotion in Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Assistant Professor am Interdisziplinären Institut für Verhaltenswissenschaftlich Orientiertes Management der Wirtschaftsuniversität Wien
Mag. rer. nat. Petra Eggenhofer-Rehart, Diplom-Psychologin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Interdisziplinären Institut für Verhaltenswissenschaftlich Orientiertes Management der Wirtschaftsuniversität Wien
O. Univ.-Professor Dr. Wolfgang Mayrhofer, Promotion in Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Vorstand Interdisziplinäres Institut für Verhaltenswissenschaftlich Orientiertes Management der Wirtschaftsuniversität Wien

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Übergang gelungen: Nach dem Job ist vor dem Job

Berufliche Übergänge, Umbrüche und Jobwechsel sind zum normalen Bestandteil moderner Lebensläufe geworden. Die damit verbundenen Übergangszeiten sind mit erheblichen Risiken, aber auch mit neuen Chancen verbunden. Doch das erfordert spezifisches Know-how und Übergangskompetenzen.
Cornelia Eybisch-Klimpel, Diplom-Psychologin, Beraterin und Trainerin bei Frau und Beruf e. V., Berlin
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Das Steering Committee: Die Erfolgsformel für Veränderungsprojekte

Als eines der mächtigsten Steuerungsinstrumente für Projektverantwortliche gilt das Steering Committee. Auch für Berater ist der Lenkungsausschuss bei komplexen Aufträgen ein wertvolles Tool.
Petra Schulte, Akademische Wirtschaftsberaterin CMC (Wirtschaftskammer WKO, Österreich), geschäftsführende Gesellschafterin der Beratungsfirma USP-D Consulting in Deutschland und Österreich
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ADAC nach der Krise – ein Praxisbericht über den Kulturwandel

Nach den Manipulationen beim Autopreis Gelber Engel stand der ADAC unter massiver Kritik. In der Folge entschied sich die neue Geschäftsführung für eine mutige Bestandsaufnahme, bei der relevante Aspekte der Unternehmenskultur mithilfe der Repertory Grid Technik erfasst und daraus wesentliche Handlungsfelder abgeleitet wurden.
Savo Klingen, Diplom-Betriebswirt, geschäftsführender Gesellschafter Permitto Consulting, Wiesbaden
Jacqueline Neubert, Diplom-Psychologin, Senior-Beraterin und Associate Partner Permitto Consulting, Wiesbaden
Beate Weber von Koslowski, Staatsexamen in Englisch und Kunst, Supervisorin und Organisationsberaterin, Associate Partner Permitto Consulting, Wiesbaden

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Forum

Fatale Fehlerkultur – warum Skandale viel mit Führung zu tun haben

Bei großen Skandalen in Unternehmen, wie zuletzt bei Volkswagen, geht es nicht nur um die Schäden und die Verantwortung für die Manipulationen. Es muss auch die Kultur der Unternehmen hinterfragt werden. Denn sie bestimmt, ob kritische Informationen rechtzeitig und offen kommuniziert werden – oder eben nicht.
Professor Dr. Jan U. Hagen, Diplom-Kaufmann, Associate Professor an der ESMT European School of Management and Technology, Berlin
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Hochbegabte: Fachlicher Erfolg oder gute Beziehungen?

Hochbegabte Erwachsene stecken wie hochbegabte Jugendliche in einem Dilemma. Setzen sie ihre eigenen Begabungen ein, ecken sie im Arbeitsumfeld oft an und stoßen auf Ablehnung. Das erzeugt Stress.
Charlotte Bodzin, M. Sc., Klinische Psychologin in der Therapie- und Krisenberatung sowie in eigener psychotherapeutischer Praxis, Bremen
Heinz-Detlef Scheer, Diplom-Psychologe, Geschäftsführer Scheer Consulting, Bremen

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Mehr Geld, weniger intrinsische Motivation?

Reduzieren flexible Entgeltsysteme die intrinsische Motivation und auf diesem Wege möglicherweise auch die Arbeitsleistung? Dazu gibt es eine Reihe theoretischer Überlegungen und empirischer Untersuchungen, die Unternehmen berücksichtigen sollten.
Dr. Christian Heller, Diplom-Kaufmann, Promotion in Betriebswirtschaft an der Uni­versität Lüneburg, Personalleiter bei Mobilcom-Debitel, Berlin
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