Mit dem Personalmangel ändern sich auch die Auswahlprozesse für neue Mitarbeiter: Neue Zielgruppen und Potenziale müssen erschlossen werden, die Gruppe der Bewerber wird bunter. Diversität bedeutet dabei die Berücksichtigung nationaler Unterschiede. Und da lauern etliche Fallen. Wer zum Beispiel den Notendurchschnitt in verschiedenen Ländern über einen Kamm schert, handelt schnell ungerecht. Und dass psychometrische Tests manchmal aussagekräftiger für den Berufserfolg sind als Abschlussnoten, zeigt das Beispiel einer Schweizer Wirtschaftsprüfung. Doch noch fallen viele Personalmanager auf Scharlatane herein, die ihnen einen umfassenden Einblick in die Psyche des Bewerbers versprechen – allerdings mit pseudowissenschaftlichen Verfahren. Schwertpunkt: Professionelle PersonalauswahlSchlaraffenland ist abgebrannt – warum sich die Bewerberauswahl ändern mussJe größer der Personalmangel, desto wichtiger fundierte Eignungsdiagnostik: Unternehmen wählen aus einem heterogeneren Bewerberpool aus und dürfen dabei kein Potenzial übersehen. Nicht immer erlaubt: Wann Eignungstests künftig zulässig sindPsychologische Testverfahren werden in vielen Firmen genutzt. In Kürze gibt es dafür neue gesetzliche Regelungen. Selbstdarstellung in der Personalauswahl: Mythen, Fakten und PerspektivenDie Bemühungen der Bewerber, sich in Auswahlverfahren positiv darzustellen, ist ein ständiges Thema für Forschung und Praxis. Doch wie groß ist das Problem tatsächlich? Welche Lösungsmöglichkeiten gibt es? Bewerberzentrierte Personalauswahl: Fairness zahlt sich ausWer als Unternehmen auch in Zukunft erfolgreich sein will, sollte die Bedürfnisse der Bewerber bei der Gestaltung der Auswahlprozesse berücksichtigen. Eine Frage der Gerechtigkeit: Noten können in Europa nicht gleich bewertet werdenWenn sich Kandidaten aus unterschiedlichen europäischen Ländern bewerben, ist die Vorauswahl anhand von Kriterien wie Noten oder Praktika oft unfair. Auswahl von Führungskräften: Die Fähigkeit des richtigen EntscheidensJeder Manager hat seine bevorzugten Entscheidungsstrategien und muss wissen, wann und in welchem Umfang er dabei seine Mitarbeiter einbezieht. Mit einem neuen Testverfahren werden individuelle Entscheidungsstile erfasst. Identifikation der Sales-DNA – wie man selbstständige Vertriebsmitarbeiter rekrutiert Tests statt Uni-Noten: Bessere Erfolgsprognosen für Wirtschaftsprüfer Ob ein Mitarbeiter das anspruchsvolle Examen zum Wirtschaftsprüfer besteht, lässt sich besser anhand von psychologischen Tests als anhand der Noten vorhersagen. Das zeigt eine Studie aus der Schweiz. Vorsicht, Falle: Warum gestandene Personaler auf unseriöse Auswahlverfahren hereinfallenLeider gibt es neben seriösen, wissenschaftlich fundierten Verfahren immer noch zahlreiche pseudo- und parawissenschaftliche Verfahren, für die Unternehmen nicht nur viel Geld zahlen, sondern sich dabei sogar auch am Rand der Legalität bewegen. Anzeige ForumSupportive Leadership: Führungskultur und GesundheitsmanagementIn der heutigen Burnout-Gesellschaft sollten Führungskräfte eine Kultur der Achtsamkeit schaffen, um die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu erhalten. Lernen im Dunkeln: Neue Wege in der PersonalentwicklungIn totaler Dunkelheit entdecken Führungskräfte und Projektteams eine neue Sicht auf sich und ihre Arbeit – und entwickeln Authentizität, Empathie und Offenheit. Was steuert Karrieren? Das Triadische Modell in der BeratungspraxisKarriere ist das Produkt des Zusammenwirkens der persönlichen Biografie, der Laufbahn in Unternehmen und des Werdegangs in einer Profession. Die Triadische Beratung liefert Modelle zur Karrieresteuerung. Shop-in-Shop-Konzepte: Eine Herausforderung für das PersonalmanagementSelbstständige Verkäufer von Markenartikeln in separaten Läden bei Handelsunternehmen zeigen hohe emotionale Verbundenheit mit dem Produkthersteller – ein bisher kaum genutztes Potenzial.
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