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Der Wettbewerb um Talente ist längst wieder entbrannt. Doch wie kann sich ein Unternehmen ohne starke Produktmarken als Arbeitgeber der Wahl präsentieren? Der Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen setzt auf positive Erlebnisse – durch umfassend betreute Praktika oder das Zusammenbauen eines Rennwagens. Andere Unternehmen nutzen Serious Games, die neben Selbsttests auch realistische Einblicke in den Joballtag bieten. Mit zahlreichen Aktionen – von der Nacht der Bewerber bis zum Azubi-Casting – will die Volksbank Lübeck Jugendliche für eine Banklehre begeistern. Und manches Unternehmen hat ausgefeilte Online-Programme entwickelt, um neu gewonnenen Mitarbeitern den Einstieg so angenehm und einfach wie möglich zu machen. Denn auch das gehört zum Employer Branding. Schwerpunkt: Wettbewerb um TalenteModewörter und Trends – was künftig im Wettbewerb um die Talente wichtig wirdEmployer Branding und Social Media gehören zu den Schlagwörtern beim Thema Talentmanagement. Was steckt dahinter? Und wird daraus wirklich ein Trend? Und täglich grüßt der Talentmanager – warum die Suche nach den Besten keine Saisonaufgabe istTalentmanagement wird oft nur aktuell, wenn es brennt. Dann wird gern mit falschen psychologischen Verträgen um die begehrten Mitarbeiter geworben. Einheit von Selbst- und Fremdbild – der Ansatz des identitätsorientierten Employer BrandingBei der Bildung einer Arbeitgebermarke muss sowohl extern als auch intern deutlich gemacht werden, was das Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber hervorhebt. Dabei besteht die Gefahr einer Diskrepanz zwischen dem Selbstbild und der Außenwahrnehmung der Arbeitgebermarke. Hier soll der Ansatz des identitätsorientierten Employer Branding helfen. Emotional Employer Branding – Unternehmen müssen positive Assoziationen schaffenWer im Wettbewerb um Talente dauerhaft erfolgreich sein will, muss für seine Arbeitgebermarke in der Erfahrungs- und Erlebniswelt potenzieller Mitarbeiter positive Gefühle verankern. Das ist vor allem für Unternehmen ohne starke Produktmarken wie den Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen eine Herausforderung. Globales Talentmanagement: Vom Flickenteppich zum einheitlichen SystemAls weltweit operierendes Unternehmen mit heterogenen Strukturen in einzelnen Ländern und Regionen hatte der Finanzdienstleister Allianz die Aufgabe, seine Prozesse im Talentmanagement auf eine unternehmensweit gültige Basis zu stellen. Ein Erfahrungsbericht. „Reich, berühmt, sexy“: Wie die Volksbank Lübeck Berufseinsteiger ansprichtPostkarten mit provokativen Slogans sollen Jugendliche auf eine Karriere-Website locken, und bei der „Nacht der Bewerber“ können sie dann an einem Job-Speed-Dating teilnehmen. Mit ungewöhnlichen Aktionen und einem zielgruppenspezifischen Marketing will die Volksbank Lübeck Auszubildende gewinnen – mit Erfolg. Implizite Diskriminierung: Anonyme Bewerbungen im PraxistestNicht immer bekommen die besten Kandidaten den Job. Grund ist nicht selten die unbewusste Diskriminierung durch die Personalverantwortlichen. Ein Modellprojekt untersucht die Wirkung von anonymen Bewerbungen. Recrutainment – wie Unternehmen auf spielerische Weise Bewerber gewinnen wollenSerious Games in Form von simulierten und realistischen Einblicken in das Unternehmen halten zunehmend Einzug ins Personalmarketing und in die Rekrutierungsprozesse von Unternehmen. Wohlfühlen vom ersten Tag an – wie man neue Mitarbeiter richtig an Bord nimmtOnboarding-Programme stärken das Zugehörigkeitsgefühl neuer Mitarbeiter und sind ein Instrument der Mitarbeiterbindung und des Employer Branding. Praxisbeispiele zeigen, wie konzernweite Programme den Integrationsprozess unterstützen. ForumWie Visionen wirken – Wissenschaftler untersuchen Motivation durch mentale BilderVisionen entfalten ihr motivationales Potenzial am stärksten, wenn sie gut bildlich vorstellbar sind und inhaltlich zu den unbewussten Motiven eines Menschen passen. Diversität managen – eine besondere Herausforderung für FührungskräfteEin neues Modell soll Führungskräften helfen, Diversität in komplexen und internationalen Projekten besser zu nutzen und ihre nicht direkt erfassbaren und impliziten Erscheinungsformen zu erkennen.
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